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Aktion „Brautstraußwerfen und Scheinehekontrolle“

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Zum Video dazu ->

Wie viele Garnituren Unterwäsche besitzt Ihre Frau?

LOVE THE LOVING DAY! 

Eine Aktion zum Loving Day 2017 der Initiative Ehe ohne Grenzen.

Der Loving Day ist ein Fest im Zeichen der Liebe über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Er erinnert an einen Meilenstein in der Geschichte der Anti-Apartheidbewegung: Am 12. Juni 1967 wurde das Verbot von Ehen zwischen weißen und nichtweißen Partner*innen in den USA aufgehoben. Gemeinsam mit unseren ENB-Partner*innen feierten wir auch dieses Jahr den Loving Day und zwar mit einer Aktion im öffentlichen Raum.

Welche Farbe hat die Zahnbürste Ihres Mannes?
EOG beging den diesjährigen Loving Day mit der Aktion „Brautstraußwerfen und Scheinehekontrolle“. Start war beim Bahnhof Wien Mitte.
Alle konnten mitmachen, als die schönen Biedermeier Brautsträuße durch die Luft flogen und es plötzlich hieß: Scheinehekontrolle! Sogleich wurden die Bräute von einem engagierten Kontrolleur befragt. Die Fragen stammen natürlich aus unserer Beratungspraxis. Selbstverständlich handelte es sich in keinem Fall um eine Scheinehe. Weiterwerfend und kontrollierend zogen wir so durch die Landstraßer Hauptstraße, beschützt von Polizist*innen, die der Meinung waren, dass der Innenminister auch beim Ja-Wort das letzte Wort haben sollte. Unser Standpunkt ist ein anderer, denn das Recht auf Familienleben ist unteilbar.

Aktiv unterstützt wurden wir von der gesellschaftspolitischen Initiative Theater der Unterdrückten. In Kooperation mit unseren Partner*innen des ENB – European Network of Binational/Bicultural Relationships und dem Verein FIBEL.

Details:
Loving Day 2017 Aktionen international
ENB und der LOVING DAY
Draw my LOVING DAY (französisch)
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Asyl-FAQ

Das österreichische Asylverfahren einfach erklärt.

Hinter www.asyl-faq.at verbirgt sich eine neue Homepage der Vienna Law Clinics (VLC). Die Seite Asyl-FAQ ist ein Projekt des Asylrechts-Teams der VLC. Das Ziel ist es, wichtige Fragen zum österreichischen Asylverfahren möglichst klar und verständlich zu beantworten und das zusätzlich in verschiedenen Sprachen.

Es wird u.a. darüber aufgeklärt, welche Option der Familienzusammenführung Asylwerber_innen zusteht und was passiert, wenn Asylwerber_innen in Österreich heiraten möchten.

Vienna Law Clinics ist ein studentischer Verein aus Wien. Student*innen, sowie Absolvent*innen der Rechtswissenschaften beraten ehrenamtlich in unterschiedlichen Rechtsbereichen (Asyl, Konsumentenschutz und Start-Up Bereich) und bekommen so die Möglichkeit schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln. Das Asylrechts-Team bietet keine individuelle Rechtsberatung an, sondern hält Workshops zum allgemeinen Asylverfahrensablauf und Asylrecht.

Gesprächstermin mit Bundesministerin Karmasin!

Auf unsere Anfrage zu einem Gesprächstermin mit Bundesministerin Dr.in Sophie Karmasin hat Frau Karmasin mit einer Einladung in das Bundesministerium für Familien und Jugend geantwortet. Nachdem der Termin einmal verschoben wurde, gibt es nun einen neuen. Am 24. Juli 2017 werden wir mit ihr über das „Familienland Österreich“ und die Herausforderungen und Probleme von binationalen Familien und Lebensgemeinschaften sprechen. Unser gemeinsames Ziel: ein familienfreundlichens Österreich. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Das Liebessymposium

„Liebe, Freundschaft, Beziehungen – Obwohl jeder und jede von diesen Konstanten oder Unkonstanten betroffen ist, wird nur wenig öffentlich darüber gesprochen. Das Liebessymposium soll auf interaktive und lustvolle Art und Weise Gesprächen, Gedanken und Regungen Raum geben.
Die deutsche Bloggerin Kübra Gümüşay sagt, dass Gruppen wie Pegida, Identitäre und AfD den Hass organisieren. Deswegen fordert sie: „Organisiert Liebe!
Vereine wie Die Haarspender, Empathy Now, Wine Aid, Ehe ohne Grenzen und Pioneers of Change haben sich ebenfalls diesem Motto verschrieben und werden am Liebessymposium Infostände betreuen.

Programm
Vom Filmbrunch über ein Forumtheaterstück bis hin zu Vorträgen, Musik, Malerei, Bodypainting, Kabarett und Tanz ist alles dabei, was das HERZ begehrt. Für die kleinen BesucherInnen gibt es eine Bastel- und Spielecke.“

Details: Facebook, WUK-Veranstaltung

 

 

Loving Day 2017

Am 12. Juni ist es wieder soweit: Love the Loving Day!
Der Loving Day ist ein Fest im Zeichen der Liebe über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Er erinnert an einen Meilenstein in der Geschichte der Antiapartheitbewegung: Am 12. Juni 1967 wurde das Verbot von Ehen zwischen weißen und nichtweißen Partner_innen in den USA aufgehoben.

Mit unseren ENB-Partner*innen feiern wir auch dieses Jahr wieder den Loving Day. Wir starten mit einer Aktion im öffentlichen Raum: alle können mitmachen, wenn es heißt „Braustraußwerfen“ und „Scheinehekontrolle“! Unterstützt werden wir dabei von der gesellschaftspolitischen Initiative Theater der Unterdrückten.

Wann: Montag, 12. Juni 2017 um 16:00 Uhr
Wo: Landstraße Wien Mitte, Platz vor dem Einkaufszentrum
Details: office(et)ehe-ohne-grenzen.at
Mitmachen erwünscht! Bei Interesse: Geprobt wird am 10. Juni 2017 beim Liebessymposium im WUK ab 14:00 Uhr, Details: http://www.wuk.at/event/id/18874

Gemeinsam ziehen wir von dort zur Frauenhetz. Weitere Brautstraußwurfaktionen und Scheinehekontrollen werden dabei nicht zu kurz kommen. In der Frauenhetz startet um 18:00 Uhr ein Vortrag mit Diskussion, organisiert vom Verein FIBEL:

Wann: Montag, 12. Juni 2017 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Wo: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Vortrag und Diskussion: „Das bist du mir wert“ von Mag. Susanne Pointner, Psychologin und Paartherapeutin
Details: fibel@verein-fibel.at

Wir freuen uns auf euer Kommen!
Euer EOG-Team

Loving Day 2017 Aktionen international
ENB und der LOVING DAY
Draw my LOVING DAY (französisch)
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Aktionsflyer mittelblau

Loving Day 2017

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Aus dem Rassismus Report 2016 von ZARA

2016, im Jahr des „cyber hate“ – wie ZARA es bezeichnet – hat die ZARA Beratungsstelle für Opfer und Zeug_innen 1.107 rassistische Vorfälle dokumentiert. Wir haben einige dieser Berichte die binationale Partnerschaften betreffen für euch ausgesucht und werden diese in den kommenden Wochen posten. Den gesamten Bericht könnt ihr downloaden oder bestellen.

ZARA berichtet alljährlich im Rassismus Report über rassistische Übergriffe und Vorkommnisse in Österreich. Er ist eine wichtige Informationsquelle für nationale und internationale Organisationen und noch immer die einzige qualitative Datenquelle in Österreich. Die ausgewählten, detailliert dargestellten und anonymisierten Einzelberichte repräsentieren die Qualität und Strukturen des rassistischen österreichischen Alltags“.

Aus dem Rassismus Report 2016 von ZARA
An einem Sommernachmittag in Wien ist Frau S. mit ihrem dreijährigen Sohn in der Straßenbahn unterwegs zu einem Park. Der Vater ihres Sohnes kommt aus einem afrikanischen Land, ihr Sohn hat dunkle Hautfarbe. Eine Frau, die hinter ihnen sitzt, wirkt wütend und murmelt etwas vor sich hin. Frau S. bemüht sich, sie zu ignorieren. Bei Frau S. Haltestelle steigt die Frau ebenfalls aus und beginnt plötzlich, Frau S. und ihr Kind wüst zu beschimpfen. Aufgebracht schreit sie Frau S. an: „Wie kann man sich nur mit einem N* einlassen? Haben wir nicht genug Weiße da in Österreich?“ Mit Blick auf ihren kleinen Sohn fügt sie „N*bastard!“ hinzu. Frau S. ist zutiefst schockiert und weiß nicht, wie sie reagieren soll. Sie entfernt sich von der Frau und sieht, wie diese zu einem Haus in der Nähe des Parks geht. Frau S. ist sehr bestürzt über diese zutiefst rassistischen Beleidigungen (…) und wendet sich an ZARA zur Beratung. Mit Unterstützung von ZARA bringt sie in der Folge eine Anzeige wegen rassistischer Beleidigungein. Auch wenn die Frau vermutlich nicht ausgeforscht werden kann oder die Sache vor Gericht kommt, möchte Frau S. diesen rassistischen Vorfall zumindest aus statistischen Gründen den Behörden bekannt geben. Zu Redaktionsschluss ist ZARA nicht bekannt, ob ein Verfahren eingeleitet wurde oder nicht“ (ZARA 2016: 16).

Aufruf für das MO-Magazin: Porträt binationaler Paare als Beispiel gelebter Vielfalt

Das MO-Magazin für Menschenrechte möchte in Form einer Foto-Porträt-Strecke mit kurzem Text die Lebenssituation binationaler Paare vorstellen. Im Zentrum stehen die Präsentation binationaler Partnerschaften als Beispiel für gelebte Vielfalt in Österreich und alltägliche Ereignisse (Wie habt ihr euch kennen gelernt? Was habt ihr zuletzt gemeinsam erlebt?).
Wir freuen uns über eure Teilnahme! Bitte schreibt uns bis spätestens 24.04.2017. Dankeschön!

Seit Dezember 2003 bringt SOS Mitmensch das MO- Magazin für Menschenrechte heraus. MO greift spannende Themen rund um Rassismus, Diskriminierung, Migration, Menschenrechte und Demokratie auf. MO erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 30.000 Stück.

Under Construction: Derzeit arbeiten wir an unserer neuen Homepage.

Liebe EOG-Interessierte! Wir freuen uns über euren Besuch!

Einfach und schlicht – genau so wie wir uns das Fremdenrecht wünschen – präsentiert sich unsere neue Homepage! Derzeit wird die Seite noch bearbeitet. Ihr findet hier bereits viele Informationen, aber noch nicht alle. Aktualisierte Inhalte folgen. Für aktuelle Informationen könnt ihr in der Zwischenzeit unsere Facebook-Seite besuchen. Bei Fragen schreibt uns!

Wir bitten um Verständnis.

Dankeschön, euer EOG-Team!