Willkommen bei unseren aktuellen Beiträgen

Hier findet ihr interne und externe Veranstaltungen, Projekte, Informationen etc. Wir bemühen uns, soweit es unsere Kapazitäten erlauben, die Seite laufend zu aktualisieren.

Die neuesten fremdenrechtlichen Entwicklungen, interessante interne und externe Veranstaltungen und aktuelle Diskurse findet ihr auch in unserem Hintergrundbericht, unserem Newsletter sowie auf unserer Facebook-Seite. Wenn du keine Infos mehr versäumen möchtest, abonniere bzw. kontaktiere uns!

MO-Magazin: Blind-Date mit dem Fremdenrecht

Auch das MO-Magazin für Menschenrechte von SOS Mitmensch berichtet über das 15-jährige Vereinsbestehen von EOG. Milena Österreicher vom MO-Magazin und Vereinsobfrau Margarete Gibba hatten ein Blind-Date mit dem Fremdenrecht: Den Artikel gibt es hier zum Lesen.


Seit Dezember 2003 bringt SOS Mitmensch „MO – Magazin für Menschenrechte“ heraus. MO greift spannende Themen rund um Rassismus, Diskriminierung, Migration, Menschenrechte und Demokratie auf. Das MO-Magazin ist im Abo und als Straßenzeitung erhältlich. Mit dem Kolportageprojekt ermöglicht SOS Mitmensch vom Arbeitsmarkt ausgeschlossenen Menschen, ihren Unterhalt durch selbstständige Arbeit aufzubessern. Der Verkauf einer Ausgabe MO – Magazin für Menschenrechte bringt dem/der KolporteurIn die Hälfte des Verkaufspreises ein.

Wir freuen uns und sagen: Vielen Dank für die Berichterstattung!

Südwind-Artikel: Hürdenlauf fürs Happy End

Auf VIER Seiten wird in der aktuellen Ausgabe des Südwind-Magazins über unsere Arbeit, das österreichische Fremdenrecht und die Situation binationaler Familien berichtet! Vielen Dank für dieses tolle Interview und den fundierten und gut recherchierten Artikel!

Das Südwind-Magazin berichtet seit über 40 Jahren zu zukunftsrelevanten Themen wie der Kampf gegen die Klimakrise, Gerechtigkeit, Menschenrechte, wirtschaftliche Alternativen uvm.

Am besten durchs Magazin blättern, aber den Artikel gibt es auch online zu lesen!
Hier gehts zum Artikel.

Stellenausschreibung

Assistent*in des Vorstands (m/w/d)

Die Initiative EHE OHNE GRENZEN (EOG) bietet 15 Jahre Beratungspraxis im Bereich Fremdenrecht, Niederlassungs- und Aufenthaltsrecht und Familienzusammenführung. EOG ist die unmittelbare Reaktion Betroffener auf das neue Fremdenrechtsgesetz, das binationale Paare seit 1.1.2006 in ihrer selbstbestimmten Lebensgestaltung und Lebensqualität in Österreich massiv beeinträchtigt. Sie kämpft gegen gesetzliche Bestimmungen, die gemeinsames Ehe- und Familienleben verhindern. Das Hauptziel der Initiative ist die Verwirklichung des Rechts auf Familienleben nach der Europäischen Menschenrechtskonvention und Gleichstellung von binationalen mit österreichischen Paaren. Für die Realisierung der Vereinsagenden suchen wir ab Oktober 2021 eine/n engagierte/n und selbstständige/n Mitarbeiter*in!

Aufgabengebiete:

  • Administration und Koordination
    • Unterstützung des Vorstands bei der Planung von Agenden entsprechend der Jahresplanung, Terminkoordination
    • Büroorganisation und Korrespondenz
    • Jahresbericht
    • Dokumentation von Vereinstätigkeiten, Datenpflege
    • Belegsammlung, Datenschutzgrundverordnung
  • Projektmanagement
    • Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Projekten
    • Verfassen von Projektanträgen
    • Projektabrechnung
  • Öffentlichkeits- und Informationsarbeit
    • Website, Newsletter, Social Media
    • Aufbereitung von Informationen

Sie bringen folgende Kompetenzen mit:

  • Abgeschlossene Ausbildung oder/und mehrjährige Berufserfahrung in den Bereichen Projektmanagement oder/und Öffentlichkeitsarbeit
  • NGO Erfahrung
  • Kompetenz und Routine im Umgang mit Office Produkten, CMS Programmen, Social Media und bestenfalls Photoshop und InDesign
  • Selbstständige, eigenverantwortliche und strukturierte Arbeitsweise
  • Interesse an und Identifikation mit den Inhalten und Forderungen von EOG
  • Teamfähigkeit und ein großes Engagement bei der Arbeit

EHE OHNE GRENZEN bietet:

  • Mitarbeit in einem erfahrenen, motivierten und engagierten Team
  • Freiraum die Arbeitsbereiche eigenverantwortlich zu gestalten
  • Einblicke in die rechtliche Situation binationaler Paare und Familien in Österreich
  • Erfahrung, dass die genannten Aufgabengebiete innerhalb der unten angeführten Rahmenbedingungen realisierbar sind.
  • Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice möglich

Rahmenbedingungen:

  • 10 h/Woche, vorläufig auf ein Jahr befristet
    Bereitschaft, bei entsprechender Qualifikation die Wochenstunden bei gleicher Bezahlung auf 8h/Woche zu reduzieren
  • Entlohnung: Geringfügige Anstellung: € 475,86 monatlich
  • Arbeitsort: EHE OHNE GRENZEN, Zollergasse 15/2, 1070 Wien
  • Einschulung ggf. bereits im September 2021

Wenn Sie bei EHE OHNE GRENZEN eigenverantwortlich und engagiert mitarbeiten möchten, vermitteln Sie uns Ihr Interesse an den genannten Themen und Aufgabengebieten und schicken Sie Ihre Bewerbung (Lebenslauf, Motivationsschreiben und Arbeitsproben) ausschließlich per E-Mail bis spätestens 06. September 2021 an office@ehe-ohne-grenzen.at.

Wir freuen uns auf Sie!
Das ehrenamtliche Team von EHE OHNE GRENZEN!

Solidaritätsaufruf zum Weltflüchtlingstag

Anlässlich des  WELTFLÜCHTLINGSTAGES am 20. Juni ruft Ehe ohne Grenzen zur bedingungslosen Solidarität mit geflüchteten Menschen weltweit und speziell in Österreich auf!

Die zuletzt über eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts geführte Debatte führt vor Augen, welche massiven politischen Widerstände es nach wie vor dagegen gibt, das zutiefst hierarchische und menschenfeindliche österreichische Fremdenrecht zu reformieren.

Die binationalen Paare und Familien, die Mitglieder von Ehe ohne Grenzen in Österreich leben tagtäglich vor, wie absurd diese Teilung von Menschen nach ihrer Herkunft in der heutigen globalisierten Welt geworden ist. Sogenannte Flüchtlinge sind keine besondere Kategorie Mensch, sie sind Väter, Mütter, Kinder, FreundInnen und ArbeitskollegInnen eines jeden Menschen in Österreich und tragen tagtäglich zur Aufrechterhaltung unseres privilegierten Lebensstandards bei. Ihnen die Teilhabe am politischen Leben zu verwehren ist zutiefst undemokratisch und widerspricht der heutigen Lebensrealität.

Möglichkeiten zur Unterstützung sind unter anderem die Petition #hiergeboren sowie die Teilnahme am Umbrella March in ganz Österreich.

Die ehrenamtliche Arbeit von Ehe ohne Grenzen könnt ihr noch bis Ende Juni im Rahmen unserer Kampagne Liebe ohne Grenzen unterstützen, damit binationale Paare und Familien ihre Recht auf ein Familienleben in Österreich verwirklichen können.
Details findet ihr hier.

Margarete Gibba
Obfrau von Ehe ohne Grenzen

Kinder haben ein Recht auf beide Elternteile!

Kinderrechtskonvention muss im Fremdenrecht Beachtung finden.
Statement für die Kindeswohlkommission im Justizministerium
unter der Leitung von Irmgard Griss

Ehe ohne Grenzen mahnt seit Jahren das Recht der Kinder auf beide Elternteile ein. Dieses Recht ist durch das geltende Fremdenrecht nicht gewährleistet. So laufen Kinder, etwa durch die Praxis der Auslandsantragstellung, bei der Erteilung von Aufenthaltstiteln Gefahr, auf lange und unbestimmte Zeit (von mehreren Monaten bis zu einem Jahr) von einem Elternteil getrennt zu werden. Österreichische Elternteile werden damit de facto zu Alleinerzieher_innen wider Willen.

Auch die hohen Einkommensgrenzen zu Erlangung der Aufenthaltstitel der drittstaatsangehörigen Elternteile
(€ 1.578,36 € netto – pro Ehepaar *plus Miete minus eine „freie Station“ von 304,45 € plus 154,37 € pro Kind) sind für viele Familien eine unüberwindbare Hürde, wenn es um das gemeinsame Familienleben in Österreich geht.

Es darf nicht sein, dass das Wohl der Kinder und das Recht mit beiden Elternteilen in Österreich aufzuwachsen an das Einkommen des österreichischen Elternteiles allein gekoppelt ist, mahnt Ehe ohne Grenzen.

Die Tatsache, dass ein/e Drittstaatsangehörige/r Elternteil eines österreichischen Kindes ist, auch wenn dieses in Österreich lebt, findet im Fremdenrecht absolut keine Berücksichtigung.

Im Gegenteil, es wurde schon in behördlichen Bescheiden von „Aufenthaltskindern“ geschrieben, die nur zum Zwecke der Erlangung eines Aufenthaltstitels gezeugt worden seien. Dem so beschuldigten Elternteil wurde dann mit genau dieser absurden Begründung der Aufenthaltstitel verweigert, analog zum Vorwurf einer Scheinehe (die aber erst zu beweisen wäre). Somit ist eindeutig, dass das Kindeswohl und das Wohl von Familien im geltenden Fremdenrecht und v.a. in der Auslegungspraxis überhaupt keine Berücksichtigung findet.

An dieser Stelle möchte Ehe ohne Grenzen betonen, dass es hier (auch) um die Rechte von Kindern mit
österreichischer Staatsbürgerschaft geht, denen ihr Recht auf beide Elternteile verwehrt wird. Die in Bescheiden oft angeführte ablehnende Begründung, dass das Familienleben ja auch im Herkunftsstaat der/des sog. ausländischen Partnerin/Partners geführt werden könne, kann wohl in diesem Fall nicht gelten, denn wo bitte sollten österreichische Kinder ihr Familienleben führen, wenn nicht in Österreich.

Im Fremdenrecht und v.a. in der Auslegungspraxis besteht demzufolge dringender Änderungsbedarf, und zwar zum Wohl und im Sinne der Kinder aus binationalen Ehen und Partnerschaften.

Die Tatsache, dass das Fremdenrecht Kinderrechte schlägt, gehört geändert.

Wenn Elternteile abgeschoben und mit Aufenthaltsverboten belegt werden, wird kaum berücksichtigt, wie es Kinder aus der Bahn werfen kann, dass sie mit nur einem Elternteil zurückbleiben. Das Wissen der Kinder, dass es eine „Macht“ gibt, die die Familie auseinanderreißen kann, ist oft in frühem Alter vorhanden:

Bei meinem Sohn schon mit 7 Jahren. Er hat gemeint, wir sollen Spiderman zu Hilfe rufen gegen die Fremdenpolizei“ berichtet ein Vorstandsmitglied.

Wenn es um Kinder geht, denen der Familiennachzug von Elternteilen durch Fremdenrechtsverschärfungen verweigert wird, können wir nur von politischen Fehlentscheidungen berichten. Der Schutz des Kindes ist über den Schutz unsichtbarer und unmenschlicher Grenzen zu stellen!

„Es entsteht der Eindruck, der Staat droht und straft, wenn bei der Familiengründung Binationalität ins Spiel kommt, und stellt sich mit Macht gegen Österreicher_innen, die in der Partner_innenwahl global und interkulturell leben, wie viele Menschen eben heute leben – weltweit unterwegs und vernetzt als Studierende oder als Fachkräfte oder einfach nur gern auf Reisen“, Margarete Gibba, Obfrau von Ehe ohne Grenzen.

Loving Day 2021

Wir freuen uns, den diesjährigen LOVING DAY am Jubiläumstag 12.6.2021 zu feiern und laden euch herzlich dazu ein, dabei zu sein!

Der Tag der binationalen und bikulturellen Paare und Familien: Eine Veranstaltung der FIBEL in Zusammenarbeit mit EHE OHNE GRENZEN:

Der „LOVING DAY“ wird jedes Jahr am 12. Juni in vielen Städten der Vereinigten Staaten und mittlerweile auch in etlichen Ländern Europas gefeiert.

Foto: www.anjasalomonowitz.com

Der „LOVING DAY“ verweist auf einen der wichtigsten Meilensteine der antirassistischen Zivilrechtsbewegung: Am 12. Juni 1967 wurde vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaats Virginia das gesetzliche Verbot von „gemischtrassigen“ Ehen zwischen weißen und schwarzen Partner_innen aufgehoben.

Dieses Jahr feiern wir den Loving Day mit einem Film und anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Binationale Paare in Zeiten der Festung Europa“.

Foto: www.anjasalomonowitz.com

Film: „Die 727 Tage ohne Karamo“ 
Regisseurin: Anja Salomonowitz (2013)
Eine Produktion unter Mitwirkung von EHE OHNE GRENZEN

Wann? Samstag 12. Juni 2021, 18.00 – 21.00 Uhr
Wo? FRAUENHETZ, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien 

Unfreiwillige Trennungen auf unbestimmte Dauer oder die ständige Angst vor einer Abschiebung: Mit einem wahren Arsenal an fremdenrechtlichen Reglementierungen und Restriktionen wird binationalen Paaren das Zusammenleben in Österreich erschwert oder sogar verunmöglicht. Dieser Dokumentarfilm zeigt, wie Menschen in binationalen Beziehungen gegen die Destabilisierung ihrer Partnerschaften und ihres Familienlebens ankämpfen – mit ungewissem Ausgang. Die Leidtragenden sind nicht zuletzt die Kinder junger Paare und Familien.
Anhand von ausgewählten Filmsequenzen diskutieren die Expert_innen am Podium gemeinsam mit dem Publikum die rechtlichen Hürden der Familienzusammenführung und die Frage, was es braucht, um binationalen Paaren und Familien zu ihrem Recht auf ein gemeinsames Leben in Österreich zu verhelfen.

Am Podium:
Mag.a Gertrud Schmutzer, Beraterin bei FIBEL 
Mag. Philipp Schmidtmayr, Jurist und Berater bei FRIDA
Mag.a Margarete Gibba, Obfrau von Ehe ohne Grenzen

Moderation: Mag.a Sylvia Leodolter, Vorsitzende des Vereins FIBEL.

Zum Ausklang laden wir zu einem kleinen Buffet ein.

Anmeldung: 
fibel@verein-fibel.at
Verein FIBEL, Traungasse 1/3/9, 1030 Wien, Tel: 01/21 27 664

EOG auf Radio Orange 94.0

Die Redaktion von ANDI hat unsere Vorstandsobfrau zu 15 Jahre EHE OHNE GRENZEN und zur Situation binationaler Paare in Österreich interviewt. Margarete Gibba gibt im Gespräch mit Anita Pitsch einen Einblick in die Entstehungsgeschichte von EOG sowie die restriktiven Gesetzesänderungen des Fremdenrechts im Jahr 2006, welche bis heute wirken und das Zusammenleben binationaler Familien entscheidend beeinflussen. Selbst in einer binationalen Ehe lebend, hat Margarete Gibba die Einführungen der gesetzlichen Bestimmungen miterlebt und spricht über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Fremdenrecht.

Ohne jegliche öffentliche finanzielle Unterstützung kämpft der Verein nun bereits seit 15 JAHREN für die Rechte binationaler Familien. Dabei auch immer im Zentrum: Die Realisierung der Rechte für Kinder im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention in welcher u.a. der Vorrang des Kindeswohls geregelt ist. EHE OHNE GRENZEN fördert und fordert die Zukunftssicherheit für Kinder und die Realisierung eines Familienlebens mit beiden Elternteilen. Im Rahmen der Kampagne LIEBE OHNE GRENZEN ist das Recht des Kindes auf beide Elternteile Schwerpunktthema.

Die Sendereihe ANDI produziert alternative Nachrichten aus kritischem Blickwinkel. In der wöchentlichen Nachrichtensendung berichtet eine Redaktionsgruppe über lokale, nationale und internationale Ereignisse und bringt Veranstaltungstipps für Wien. ANDI – Alternativer Nachrichtendienst auf ORANGE 94.0 ist jeden Freitag ab 17 Uhr und danach im CBA-Archiv zu hören.

Hier könnt ihr die Sendung nachhören! Nicht verpassen!

Aufstehen gegen Rassismus!

Samstag, 20. März 2021, 14:00 Uhr
Auftakt: U1/U2/U4 Karlsplatz, Wien
Abschluss: Heldenplatz

Am Samstag, den 20. März 2021, gehen wir anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus mit tausenden Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße. Wir setzen ein Zeichen gegen jede Form von Rassismus: gegenüber Schwarzen Menschen und People of Color, Geflüchteten und Menschen mit Migrationsbiografie, Muslim_innen und Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti und andere unterdrückte Gruppen, die Rassismus und Diskriminierung erfahren.

Wir stehen für Zusammenhalt, Menschlichkeit und Solidarität. Wir wollen die verschiedenen Momente des Widerstands zusammenbringen und zu einer mächtigen Bewegung formen.

Die Bewegung von Schüler_innen gegen die Abschiebung von Kindern und Jugendlichen hat die Regierung in eine schwere Krise gestürzt. Sie fordern die sofortige Zurückholung ihrer Freund_innen und deren Familien, eine Reform des humanitären Bleiberechts und die Einbindung von Ländern und Gemeinden, die stärkere Verankerung der Kinderrechte in der Verfassung und die bedingungslose Einbürgerung von hier geborenen Kindern.

Vergangenes Jahr hat die Black Lives Matter-Bewegung die antirassistische Bewegung global inspiriert und in Österreich über 100.000 Menschen auf die Straße gebracht. Einer der größten Proteste der letzten Jahre und ein phänomenaler Moment! Daraus ist eine Reihe von Initiativen und Projekte entstanden, unter anderem das erste antirassistische Volksbegehren in Österreich: das Black Voices Volksbegehren.

Im vergangenen Jahr ist auch die Solidaritätsbewegung mit Geflüchteten unter dem Slogan #WirHabenPlatz wieder aufgeflammt. Die katastrophale Situation für schutzsuchende Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern und entlang der Balkanroute in Bosnien, sowie die fortgesetzten Abschiebungen nach Afghanistan sorgten für einen lauten Aufschrei der Zivilgesellschaft und die Gründung neuer Initiativen.

Nach dem schrecklichen Terroranschlag in Wien sind die Übergriffe insbesondere auf muslimische Frauen dramatisch gestiegen. Mit dem geplanten Straftatbestand „politischer Islam“ geht die Stigmatisierung der muslimischen Communities weiter. Zusammen mit unseren muslimischen Brüdern und Schwestern stehen wir auf gegen antimuslimischen Rassismus.

Die Corona-Pandemie verschärft nicht nur die ohnehin grassierende Armut und stellt uns nicht nur vor gesundheitspolitische Herausforderungen. Antisemitismus kriecht in den Gruppen der „Querdenker“, Coronaleugner_innen und Impfgegner_innen aus den Löchern. In den USA hat diese Bewegung das Kapitol, den Sitz des Parlaments, gestürmt. Unser entschiedenes Auftreten gegen Faschismus und Antisemitismus ist wichtiger denn je.

Wir verteidigen die Menschenrechte und die Würde jedes einzelnen Menschen. Wir kämpfen für eine Welt ohne Armut, Rassismus und Faschismus. Für eine sozial und klimagerechte Welt. Wir rufen alle antirassistischen und antifaschistischen Initiativen auf, sich dem Protest anzuschließen!

Black and White, unite and fight – together we are dynamite!
#WorldAgainstRacism #FightRacism #WirHabenPlatz

Weitere Details: menschliche-asylpolitik.at

INITIATIVE „DOPPELSTAATSBÜRGERSCHAFT FÜR ÖSTERREICH“

Österreich erlaubt die Doppelstaatsbürger_innenschaft nur in Ausnahmefällen. Die von Betroffenen gegründete Initiative hat es sich zum Ziel gemacht, mehr Transparenz in den Prozess der Beibehaltung der Doppelstaatsbürger_innenschaft zu bringen, den Austausch zwischen Menschen mit Interesse an der Doppelstaatsbürger_innenschaft zu fördern und setzt sich für ein modernes und gerechtes Staatsbürger_innenschaftsgesetz ein.

Hier geht’s zur Initiative