Wir fordern die Wahrung des Menschenrechts auf Familienleben – auch in der Magistratsabteilung 35! 

15 Jahre nach der Gründung unserer Initiative sind die Forderungen von Ehe ohne Grenzen immer noch nicht obsolet. Im Gegenteil, die Wahrung der Menschenrechte in der Fremdenpolitik dieses Landes ist geprägt von politischen Akten der Unmenschlichkeit. Viel zu hohe Einkommenshürden, Spießrutenläufe bei Antragstellungsprozessen im Aus- und Inland, zwingende Integrationsmaßnahmen, restriktive Zuwanderungsbestimmungen uvam. verwehren den Betroffenen ihr Recht auf Familienleben. Nur mit einem hohen Maß an Selbstständigkeit, Eigenleistung, Unterstützung und mit viel Geduld kann der Ausgang aus dem Fremdenrechtslabyrinth gefunden werden. Das Magistrat der Stadt Wien, die MA35, spielt hier eine große Rolle, und, wie viele unterschiedliche Reportagen und Artikel in den letzten Monaten zum Vorschein gebracht haben, gibt es einen dringenden Bedarf, diese Behörde einerseits menschlicher, aber auch effizienter zu gestalten. So, dass alle Menschen, die mit der MA35 in Kontakt treten müssen, würdevoll und mit Respekt behandelt werden. Aus diesem Grund rufen wir euch auf, die Petition, die seit einigen Tagen auf aufstehn.at zirkuliert, und die zu einer Reform der MA35 aufruft, zu unterschreiben. ​ 
 
 
Zur Veranschaulichung noch 2 Zitate aus der Petition: „Die strukturelle Diskriminierung und Benachteiligung von Menschen aus Drittstaaten zeigt sich deutlich an den Verfehlungen der MA35: ohne gesicherte Existenz werden Menschen in eine sozialökonomisch prekäre Lage gebracht und aufgrund dieser Benachteiligung noch weiter marginalisiert und stigmatisiert.“ (aufstehn, 2021)
„Die MA35 ist ein Symptom der fatalen Zuwanderungspolitik der ÖVP und wir fordern NEOS, SPÖ und die Stadt WIEN auf, sofort zu handeln. Das Problem wird nicht nur durch 50 zusätzliche Mitarbeiter*innen oder eine langatmige Revision gelöst. Die Antwort steht in keinem Zusammenhang mit dem tatsächlichen Problem – es braucht sofortige Veränderungen, Aufarbeitung und verwaltungsrechtliche Konsequenzen für Verfehlungen! Es braucht juristisch geschulte und kompetente Mitarbeiter*innen, Personalaufstockungen und transparente Strukturen. Die Rechte der Antragsteller*innen müssen anerkannt werden!“  (aufstehn, 2021) „​
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Zuwanderungspolitik muss auch in Österreich den Menschenrechten gerecht werden! 
EOG fordert daher seit 15 Jahren eine Reformation der MA35 zugunsten binationaler Familien und eine Entschärfung des Fremdenrechts in Österreich!​

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