Unterstützer*innen

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Petra Bayr, Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ

„Ich fordere gleiche Rechte für gleiche Liebe. Egal welches Geschlecht oder welche Staatsbürger*innenschaft, zwei Menschen die sich lieben haben. Ihnen stehen die gleichen Rechte zu. „Ehe ohne Grenzen“ hilft binationalen Paaren die Hürden des österreichischen Rechts zu überwinden, danke dafür!“


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Ewa Ernst-Dziedzic, Abgeordnete zum Nationalrat, Die Grünen

„Wir Europäer*innen können uns an das Leben mit nationalstaatlichen Grenzen kaum noch erinnern. Auch wenn die aktuelle Covid-Krise uns vor Augen führt, was die Einschränkung der Reisefreiheit in Europa bedeutet. Für sogenannte Drittstaatsangehörige sind diese immer schon und immer noch bittere Realität. Als gebürtige Polin kann ich mich gut daran erinnern als wir nach der Einreise nach Österreich 1990 über 1 Jahr lang die Familie nicht besuchen konnten, da eine Visapflicht eingeführt worden war. Ich kann gut nachvollziehen, was es für Familien bedeutet, getrennt voneinander zu sein. Doch ich möchte mir das Leid und die Sehnsucht eines Paares, noch dazu mit einem oder mehreren Kindern, die Jahre lang durch einen bürokratischen Dschungel der Ungewissheit voneinander getrennt sind gar nicht erst vorstellen. Es sind oft dramatische und besonders für Kinder traumatische Jahre, von einem Elternteil getrennt zu sein ohne die Gewissheit einer Wiedervereinigung als Familie. Eine sehr belastende Situation für alle beteiligten, denn die Rechtsunsicherheit ist unerträglich. Wenn erwachsene Menschen sich entscheiden, als Familie zusammenleben zu wollen oder zu heiraten und ein gemeinsames Leben zu begründen, dann muss das möglich sein. Und zwar ohne dabei schikaniert oder unter Generalverdacht gestellt zu werden.
Durch die weltweite Covid 19 Pandemie wurden binationale Paare vor weitere Hürden gestellt. Reiseeinschränkungen und die Magistrate und Ämter, die oft nur im Notbetrieb arbeiten konnten, haben vieles erschwert. In diesen Zeiten ist es besonders wichtig ein Hauptaugenmerk auf jene Menschen zu setzen, die den Folgen der Krise besonders ausgesetzt sind. Ich danke daher den Initiatorinnen von Ehe ohne Grenzen für ihren unermüdlichen Einsatz, denn Liebe kennt keine Grenzen! Kämpfen wir weiterhin Seite an Seite für Gleichstellung und Gerechtigkeit.“


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Gerald Loacker, Abgeordneter zum Nationalrat, NEOS

„Persönliche Beziehungen darf man nicht durch eine Grenze trennen, die heute gehütet wird wie einst der eiserne Vorhang. Besonders als jemand, der in einer Grenzregion lebt, weiß ich, wie wichtig das Recht auf ein Familienleben ist, auch, wenn man unterschiedliche Pässe hat.“


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Helmut Brandstätter, Abgeordneter zum Nationalrat, NEOS

„Liebe kennt bekanntlich keine Grenzen. Doch in Krisenzeiten kann sich das schnell ändern, wie leider viele Paare und Familien, die aus unterschiedlichen Ländern kommen, während dem Corona-Lockdown am eigenen Leib erfahren haben. Denn plötzlich wurden nationale Grenzen geschlossen, Familien vielleicht sogar getrennt. Das zeigte mehr denn je, dass es Beratungsstellen wie Ehe ohne Grenzen, die für die Rechte von binationalen Familien einstehen, dringend braucht!“