Unterstützer_innen


Cornelius Obonya
Cornelius Obonya, Schauspieler

„Ich habe Glück. Meine Frau ist Deutsche und hat sich für Österreich entschieden. Wir haben uns so entschieden. Andere Paare können das nicht, aus den verschiedensten Gründen. Deren Rechte müssen geschützt werden. Auch in Zeiten der Krise.

El-Nagashi
Faika El-Nagashi, Abgeordnete zum Nationalrat, Die Grünen

„Ich komme selbst aus einer binationalen und bikulturellen Familie und weiß, wie unerträglich es ist, auf Grund von Bürokratie und Engstirnigkeit, Populismus und Nationalismus, Rassismus und Feindseligkeit von den liebsten Menschen getrennt zu werden. Mehr noch: Auch nicht zu wissen, wann ein Familienleben in Sicherheit möglich sein wird und ständig um die gemeinsam Zukunft bangen zu müssen. Wir erleben heute, wie diese Lebensrealitäten ausgeblendet werden, wie Familien „zweiter Klasse“ geschaffen werden, wie Beziehungen kriminalisiert werden, wie das Recht auf Privatleben verunmöglicht wird. Hier leistet „Ehe ohne Grenzen“ unschätzbare Arbeit und zeigt immer wieder, dass wir über Grenzen hinweg miteinander verbunden sind. Herzlichen Dank und meine politische Unterstützung dafür.“


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Petra Bayr, Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ

„Ich fordere gleiche Rechte für gleiche Liebe. Egal welches Geschlecht oder welche Staatsbürger_innenschaft, zwei Menschen die sich lieben haben. Ihnen stehen die gleichen Rechte zu. „Ehe ohne Grenzen“ hilft binationalen Paaren die Hürden des österreichischen Rechts zu überwinden, danke dafür!“


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Ewa Ernst-Dziedzic, Abgeordnete zum Nationalrat, Die Grünen

„Wir Europäer_innen können uns an das Leben mit nationalstaatlichen Grenzen kaum noch erinnern. Auch wenn die aktuelle Covid-Krise uns vor Augen führt, was die Einschränkung der Reisefreiheit in Europa bedeutet. Für sogenannte Drittstaatsangehörige sind diese immer schon und immer noch bittere Realität. Als gebürtige Polin kann ich mich gut daran erinnern als wir nach der Einreise nach Österreich 1990 über 1 Jahr lang die Familie nicht besuchen konnten, da eine Visapflicht eingeführt worden war. Ich kann gut nachvollziehen, was es für Familien bedeutet, getrennt voneinander zu sein. Doch ich möchte mir das Leid und die Sehnsucht eines Paares, noch dazu mit einem oder mehreren Kindern, die Jahre lang durch einen bürokratischen Dschungel der Ungewissheit voneinander getrennt sind gar nicht erst vorstellen. Es sind oft dramatische und besonders für Kinder traumatische Jahre, von einem Elternteil getrennt zu sein ohne die Gewissheit einer Wiedervereinigung als Familie. Eine sehr belastende Situation für alle beteiligten, denn die Rechtsunsicherheit ist unerträglich. Wenn erwachsene Menschen sich entscheiden, als Familie zusammenleben zu wollen oder zu heiraten und ein gemeinsames Leben zu begründen, dann muss das möglich sein. Und zwar ohne dabei schikaniert oder unter Generalverdacht gestellt zu werden.
Durch die weltweite Covid 19 Pandemie wurden binationale Paare vor weitere Hürden gestellt. Reiseeinschränkungen und die Magistrate und Ämter, die oft nur im Notbetrieb arbeiten konnten, haben vieles erschwert. In diesen Zeiten ist es besonders wichtig ein Hauptaugenmerk auf jene Menschen zu setzen, die den Folgen der Krise besonders ausgesetzt sind. Ich danke daher den Initiatorinnen von Ehe ohne Grenzen für ihren unermüdlichen Einsatz, denn Liebe kennt keine Grenzen! Kämpfen wir weiterhin Seite an Seite für Gleichstellung und Gerechtigkeit.“


Yussi Pick
Yussi Pick, Kampagnen- und Kommunikationsberater, Managing Partner von „Pick and Barth“

„Als Partner in einer binationalen Ehe kenne ich die vielen logistischen Herausforderungen und bürokratischen Hürden – durch das Glück unserer Geburtsorte haben meine Frau und ich Staatsbürgerschaften bei denen die nicht ganz so unüberwindbar sind. Gut, dass es Ehe ohne Grenzen gibt, die allen helfen und für jene kämpfen die nicht das Privileg eines passenden Passes haben.“


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Helmut Brandstätter, Abgeordneter zum Nationalrat, NEOS

„Liebe kennt bekanntlich keine Grenzen. Doch in Krisenzeiten kann sich das schnell ändern, wie leider viele Paare und Familien, die aus unterschiedlichen Ländern kommen, während dem Corona-Lockdown am eigenen Leib erfahren haben. Denn plötzlich wurden nationale Grenzen geschlossen, Familien vielleicht sogar getrennt. Das zeigte mehr denn je, dass es Beratungsstellen wie Ehe ohne Grenzen, die für die Rechte von binationalen Familien einstehen, dringend braucht!“


maracatu caxinguele
Maracatu Caxinguelê, Perkussiongruppe

„Wir unterstützen Ehe ohne Grenzen, weil wir daran glauben, dass jede_r die freie Entscheidung hat, wen sie_er liebt und mit wem sie_er zusammen sein möchte und dass für diese Entscheidung niemand schlechter gestellt werden darf. Um das zu erreichen braucht es ein Rechtssystem, das so gestaltet ist, dass die Gesetze, die dabei zu befolgen sind, nicht von vornherein diskriminierend sind oder diskriminierend angewandt werden können, was leider derzeit nicht der Fall ist.
Solange also die Gesetze eine gerechte, faire und gleichberechtigte Behandlung einer binationalen Beziehung nicht zulassen, solange braucht es Ehe ohne Grenzen!
Wir möchten den Mitarbeiter_innen von EOG für ihren Einsatz von Herzen danken!“


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Gerald Loacker, Abgeordneter zum Nationalrat, NEOS

„Persönliche Beziehungen darf man nicht durch eine Grenze trennen, die heute gehütet wird wie einst der eiserne Vorhang. Besonders als jemand, der in einer Grenzregion lebt, weiß ich, wie wichtig das Recht auf ein Familienleben ist, auch, wenn man unterschiedliche Pässe hat.“